Montag, 15. April 2013

Innovationsförderung ohne Grenzen

Zwei Hightech-Unternehmen, die gemeinsam forschen, sitzen manchmal Tür an Tür – und manchmal liegt eine Landesgrenze dazwischen. Damit diese Grenze künftig kein Hindernis für die Förderung innovativer Projekte bildet, geht die Wirtschaftsförderung Aachen ganz neue Wege der Unterstützung.

In einem vereinten Europa arbeiten viele Unternehmen diesseits und jenseits der Grenze zusammen. So soll es sein. Ein typisches Beispiel für eine solche Grenzregion ist der Landkreis Saarlouis: Hier haben Firmen wie z. B. Mosolf, Dachser und Dillinger Hütte Standorte sowohl in der Heimatregion wie auch im benachbarten Frankreich. Die VAUS – Verbundausbildung Untere Saar – kümmert sich u.a. um grenzüberschreitende Ausbildungs- und Praktikumsplätze und bei dem Projekt „Euro-Distrikt“ sind die Landkreise rechts und links der deutsch-französischen Grenze im Bereich Saarland und Lothringen zu einer Region zusammengefasst.

Was deutsche Wirtschaftsförderer von Singapur lernen können

Die Kreativwirtschaft ist eine bedeutende Branche in Deutschland – sie schafft Arbeitsplätze und sorgt für Zuzüge qualifizierter Fachkräfte, wird aber häufig von der Wirtschaftsförderung noch vernachlässigt. Was zum Gelingen einer ”kognitiven Stadt” nötig ist, zeigt unser D’fakto-Gastbeitrag von Prof. Dr. Wolfgang Ratzek und Franziska Steinky, B.A. von der Fakultät für Information und Kommunikation der Hochschule der Medien in Stuttgart.

Neue Marketing-Offensive aus Gelsenkirchen: Picknick mit Perspektive

Die Wirtschaftsförderung Gelsenkirchen hat ein neues Format des Gewerbeflächen-Marketings entwickelt. Projektentwickler und mögliche Investoren werden vor Ort zu einer Entdeckungstour samt „Picknick“ eingeladen. Die ersten Erfolge sind vielversprechend. D’fakto sprach darüber mit Rainer Schiffkowski, Abteilungsleiter Dienstleistungen bei der Wirtschaftsförderung Gelsenkirchen.

Personalien – Neue Gesichter in den Wirtschaftsförderungen und beim DVWE

Das Personalkarussell dreht sich: Dr. Silvia Kuttruff ist die neue Leiterin der Wirtschaftsförderung Nürnberg. Sie ist Nachfolgerin von Dr. Michaela Schuhmann, die bereits vergangenes Jahr zum Bildungscampus Nürnberg wechselte. www.nuernberg.de
 
Eric Menges hat kommissarisch die Geschäftsführung der Standortmarketing GmbH in Frankfurt/Main übernommen. Der Prokurist war bislang Stellvertreter von Hartmut Schwesinger, der sein Amt zum 1. März niederlegte. (www.frm-united.de).

Führungswechsel auch im Wirtschaftsamt Kiel: Tim Holborn – bisher Leiter der Öffentlichkeitsarbeit und zuständig für Wirtschaftsfragen und Standortmarketing – ist zum 1. April neuer Leiter des Wirtschaftsamtes geworden. (www.kiel.de)  

Annette Förster, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Paderborn, ist in den Aufsichtsrat der landeseigenen Wirtschaftsförderungsgesellschaft NRW.Invest berufen worden.(www.wirtschaftsfoerderungsnetzwerk-paderborn.de).

Der Vorstand der Dortmund-Stiftung hat einen neuen Vorsitzenden: Dr. Manfred Scholle. Vorgänger Heinz Klöckner stand sieben Jahre der gemeinnützigen Bürgerstiftung vor, die die Zukunftschancen des Standortes stärken will. (www.dortmund-stiftung.de)

Die Wirtschaftsförderung des Kreises Hersfeld-Rotenburg hat einen neuen Geschäftsführer: Bernd Rudolph. Er folgt auf Erhard Berleth, der sich nach elf Jahren an der Spitze der Gesellschaft neuen beruflichen Herausforderungen stellen möchte (www.wfg-hef-rof.de).

Der Ex-Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken, Steffen Schoch, der seit 2011 als Berater eines großen Consulting-Unternehmens aktiv ist, wird ab 1. August neuer Chef der WFG Region Nordschwarzwald mit Sitz in Pforzheim. Sein Vorgänger Jens Mohrmann verlässt Ende Juli 2013 aus persönlichen Gründen die Region in Richtung Stuttgart. Mohrmann hatte seine Tätigkeit in Pforzheim erst im März 2011 von Fellbach aus angetreten. (www.nordschwarzwald.de)

Mittwoch, 6. Februar 2013

Wirtschaftsförderung und Bauträger: Zwei Rollen, eine Adresse


Eine Wirtschaftsförderung, die zugleich als gewerblicher Bauträger fungiert – diese seltene Konstellation gibt es im oberpfälzischen Amberg. Welche Vorteile das Modell bietet und warum es auch für andere Regionen funktionieren könnte – darüber sprach D’fakto mit dem Geschäftsführer der Gewerbebau Amberg GmbH, Karlheinz Brandelik.